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Nachbarschaftshilfe PLUS

Pilotprojekt Mittelburgenland

Nachbarschaftshilfe ist auch im ländlichen Lebensraum nicht mehr selbstverständlich. Die erwachsenen Kinder leben oft weiter weg, Angehörige sind überfordert, das soziale Netz überlastet. Ältere Personen haben glücklicherweise eine immer längere Lebenserwartung und sind oft lange Zeit gesund und aktiv. Auch wünschen sich viele Menschen die Möglichkeit, die eigene Lebensqualität durch gegenseitige Unterstützung zu verbessern.

Ziel ist, dass Menschen so lange wie möglich selbständig und in der vertrauten Umgebung eine hohe Lebensqualität genießen können. Daher werden in burgenländischen Gemeinden im Rahmen eines überparteilichen Gemeindekooperationsprojektes unter dem Titel „Nachbarschaftshilfe PLUS“ soziale Dienste angeboten, von angestellten TeilzeitbüromitarbeiterInnen koordiniert und von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ausgeführt. Fahr- und Bringdienste (zur Ärztin, ins Spital, zu Behörden), Besuchsdienste (tratschen, Karten spielen,..), Spaziergehdienste (zum Bankerl, Friedhof, Kirche,..) erleichtern den Alltag der älteren Bevölkerung im ländlichen Raum und stärken das Sozialkapital über die Generationengrenzen hinweg. Für KlientInnen ist das Angebot grundsätzlich gratis, die Kosten werden von den Gemeinden übernommen.

Zur Entstehung des Projektes

Der Bedarf an sozialen Diensten in Gemeinden wurde im Burgenland 2010-2013  im Rahmen der „Zukunftsgespräche - Umfassende Dorferneuerung“   sowie aus den Ergebnissen einer schriftlichen Bevölkerungsbefragung in den Partnergemeinden ersichtlich. 2014-2016 Umsetzung als Pilotregion Mittelburgenland ab 2017 Umsetzung als „Programm Burgenland“ - für alle interessierten Gemeinden des Burgenlandes (und zukünftig, wenn gewünscht, darüber hinaus)

Struktur des Projektes

Über einen gemeinnützigen Trägerverein, in den jede Partnergemeinde eine Vertretung entsendet, werden alle finanziellen und rechtlichen Agenden abgewickelt. Eine Steuergruppe bestehend aus den Bürgermeistern/in der Partnergemeinden und dem Vereinsvorstand entscheidet über die Aufnahme neuer Gemeinden und die inhaltliche Weiterentwicklung des Projektes. Eine Projektleitung übernimmt die Funktion einer Geschäftsführung.

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