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Für Organisationen

Datum
27.04.2017 10:00 bis 28.04.2017 12:30
Kosten
98,00€ für Hauptamtliche, 49,00€ für Freiwillige und Studierende

Ort der Veranstaltung

Maria-Cebotari-Straße 1-7
5020 Salzburg
Hotel Heffterhof

Österreich
Ansprechperson

Freiwilligenzentrum Salzburg, Mag. Ingrid Ebner, Tel. 0662 - 84 93 73 164

IGFÖ Bildungswerkstatt

« freiwillig-kompetent-engagiert »

 

Kurzbeschreibung der Workshops

Alle Workshops werden sowohl am Donnerstag, wie auch am Freitag angeboten. Sie haben dadurch die Möglichkeit, an zwei Workshops teilzunehmen.

Die Anmeldung erfolgt nach der Vorstellung am 27.04. in der Mittagspause.

Workshop 1: Freiwilligennachweis NEU: Konzept, Methode, Übungen – Mag. Wolfgang Kellner, Ring Österr. Bildungswerke

Der Freiwilligennachweis NEU des BMASK macht (informelles) Lernen und Kompetenzerwerb im Engagement sichtbar. Mit dialogischen Methoden werden Kompetenzen erkundet und dokumentiert, um sie nutzen zu können für: Bewerbungen am Arbeitsmarkt, Neuorientierungen im Engagement, Planen von Aus- oder Weiterbildungsmaßnahmen, die persönliche Weiterentwicklung. Im Workshop wird der Nachweis vorgestellt und mit Bezug auf eigene Lernerfahrungen praktisch erprobt.

Workshop 2: Service Learning in der Praxis – Mag. a Elisabeth Hueber-Mascherbauer und Tina Roth, ULF

„Service Learning“ ist ein Lehr- und Lernkonzept, das gesellschaftliches Engagement (Service) mit fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen (Learning) verbindet. In diesem Workshop wird ein Einblick in die Theorie und Praxis dieser Unterrichtsmethode ermöglicht. Service Learning wird anhand des Projekts „L.E.V.“ (Lernen.Engagement.Verantwortung) der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz und dem Unabhängigen LandesFreiwilligenzentrum (ULF) vorgestellt.

Workshop 3: Wertschätzende Erkundung („appreciative inquiry“) – Mag. Martin Lesky, Freiwilligenzentrum Tirol Mitte

Appreciative Inquiry, frei übersetzt »wertschätzende Erkundung«, ist eine Methode, die Veränderungen anregt und gezielt das Positive in Unternehmen identifiziert und weiterentwickelt. Die Methode Appreciative Inquiry, kurz AI genannt, wurde in den USA entwickelt und zeigt viel versprechende Ergebnisse. Denn sie knüpft an Spitzenleistungen an, um Spitzenleistungen hervorzubringen. Sie ist ein Werkzeug der Organisationsentwicklung und gilt als Motor für Veränderungsprozesse. Die Wirksamkeit von AI ist leicht zu demonstrieren: Wann werden sich Ihre Mitarbeiter motivierter zeigen? Wenn sie immer wieder vorgehalten bekommen, was sie falsch machen? Oder wenn man das untersucht und fördert, was bislang gut lief, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen? Auf diese Weise entdeckt man die "Juwelen der Organisation", die bejahende positive Grundlage, aus der das Unternehmen seine Kraft bezieht. Es entsteht ein völlig neuer Zugang zur Firmenphilosophie: Durch AI wird eine Begeisterungsfähigkeit entfacht, die Energie für eine kraftvolle Gestaltung der gemeinsamen Zukunft liefert. Es ist entscheidend zu erkennen, dass bereits alle Ressourcen vorhanden sind, die man zur Bewältigung von Herausforderungen braucht.

Workshop 4: Rahmenkonzept für neues Curriculum „Lehrgang Freiwilligenkoordination“ – Mag. Martin Oberbauer, Ehrenamtsbörse Wien

Die Anforderungen an FreiwilligenkoordinatorInnen nehmen zu. Kompetenzen und entsprechende Qualifizierungen für ihren vielfältigen Einsatzbereich werden immer wichtiger. Seit 2004 gibt es einen Leitfaden des Sozialministeriums für die Gestaltung von Curricula für die Ausbildung für FreiwilligenkoordinatorInnen. Dieser Leitfaden wird 2017 in überarbeiteter Form neu aufgelegt. Im Workshop erfahren Sie, worin die zeitgemäße Neugestaltung besteht und welche Lernfelder darin enthalten sein werden. Mit Bezug auf diese Lernfelder wollen wir anschließend über Ihre praktischen Arbeitserfahrungen und damit verbundene Kompetenzansprüche diskutieren.

Workshop 5: Lernort Netzwerke – Claudia Leitzmann, Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern

Wenn Netzwerke sinnvoll geknüpft werden, bergen sie viel Potential für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, für die Weitergabe von Informationen und Wissen sowie die Formulierung gemeinsamer Anliegen. Sie können durchaus zur Qualitätsentwicklung in der Freiwilligenarbeit beitragen.

Aber: Nicht immer bringen Netzwerke den Gewinn, den man sich davon verspricht. Welche Netzwerke sind überhaupt denkbar? Was ist beim Aufbau eines für alle Beteiligten gewinnbringenden Netzwerks zu beachten? Wo liegen die Stolpersteine? Diese Fragen sollen diskutiert und entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert werden.