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Termine

Friedensdienst

Mit Inkrafttreten des neuen Auslandfreiwilligendienstes werden die unterschiedlichen Strukturen der bestehenden Auslandsdienste, also des Friedens-, Gedenk- und Sozialdienstes im Ausland, unter dem Dach des Freiwilligengesetzes zusammengeführt. Neben wesentlichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Verbesserung der sozialen Absicherung von Freiwilligendiensten führt die Zusammenlegung der Regelungen im Freiwilligengesetz zu spürbaren Verwaltungsvereinfachungen, zudem bringt das Gesetz gleiche Rahmenbedingungen für teilnehmende Frauen und Männer.

Da es sich bei den besonderen Formen des freiwilligen Engagements um Ausbildungsverhältnisse handelt sind für die Teilnehmenden  mindestens 150 Stunden Ausbildung, pädagogische Betreuung und Begleitung und eine maximale Einsatzzeit von 34 Wochenstunden vorgesehen.  Spezielle Ziele des Friedensdienstes im Ausland sind Beiträge zur Sicherung des Friedens im Zusammenhang mit bewaffneten Konflikten eines Landes.

Personen ohne einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung können nach Vollendung des 17. Lebensjahres –bei besonderer Eignung nach Vollendung des 16. Lebensjahres– einmalig einen Friedensdienst bei einer von einem anerkannten Träger zugewiesenen Einsatzstelle absolvieren. Die Teilnehmenden haben während ihres Einsatzes Anspruch auf ein Taschengeld und, sofern sie nicht älter als 24 Jahre sind, auch auf die Familienbeihilfe. Personen, die ein 10 Monate dauerndes Freiwilliges Auslandsjahr abgeleistet haben, werden bis zur Vollendung ihres 28. Lebensjahres nicht zum Antritt des ordentlichen Zivildienstes herangezogen.

Geeignete Einsatzstellen des Friedensdienstes im Ausland, und zwar Einrichtungen zur Erreichung oder Sicherung des Friedens im Zusammenhang mit bewaffneten Konflikten werden vom/von der Bundesminister/in für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz im Einvernehmen mit dem/der Bundesminister/in für Europa, Integration und Äußeres auf Antrag des jeweiligen Trägers unter Bedachtnahme auf die außenpolitischen Interessen der Republik Österreich anerkannt. Der Friedensdienst kann nur an Einsatzstellen im Ausland abgeleistet werden.

Mögliche Einsatzbereiche sind: Bildungs- und Aufklärungsarbeit, wissenschaftliche Aufarbeitung und Hintergrundanalysen, Mitwirkung bei der Einrichtung bzw. Wiederherstellung von Infrastruktur.

Ein Friedensdienst dauert je nach Vereinbarung zwischen sechs und zwölf Monaten und kann grundsätzlich jeder Zeit begonnen werden. Aus praktischen Gründen, insbesondere um an den Turnus von Fachhochschulen und Universitäten anzuknüpfen, hat sich ein Beginn des Friedensdienstes mit September eingebürgert. Genauere Informationen und Abweichungen vom üblichen Turnus erhalten Sie bei den Trägerorganisationen.

Personen, die sich für einen Friedensdienst im Ausland interessieren, wenden sich entweder an die Fachreferentin / den Fachreferenten des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz oder direkt an den anerkannten Träger.

Trägerorganisation

Friedensdienst

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Österreichischer Auslandsdienst
Österreichischer Auslandsdienst
Hutterweg 6
6020
Innsbruck
Herr Dr. Andreas MAISLINGER
Nein