
Silvia Perel-Levin
Menschrechtsexpertin und unabhängige Beraterin
Silvia Perel-Levin ist als unabhängige Beraterin und Advokatin für Menschenrechte älterer Menschen tätig. In den letzten 25 Jahre sammelte sie vielfältige Erfahrungen in den Bereichen Menschenrechte, Altern und Gesundheit und arbeitete dabei mit internationalen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem UNFPA zusammen. Derzeit berät Frau Perel-Levin die WHO zu den Themen assistive Technologien und Altern. Vor ihrem Wechsel in diesem Gebiet war sie als Produzentin für Community-Theater und Fernsehen tätig.
Bei den Vereinten Nationen in Genf vertritt Silvia das Internationale Netzwerk zur Prävention von Missbrauch älterer Menschen (INPEA) und die International Longevity Centre Global Alliance (ILC GA); derzeit ist sie stellvertretende Vorsitzende des NGO-Ausschusses für das Altern und Mitglied der Lenkungsgruppe der Global Alliance for the Rights of Older People (GAROP). Frau Perel-Levin ist außerdem stellvertretende Direktorin des Zentrums für multidisziplinäre Altersforschung (CMRA) und Präsidentin von ILC-Israel an der Ben-Gurion-Universität des Negev.
Frau Perel-Levin ist Herausgeberin des Buches „Ageing of the Oppressed: A Pandemic of Intersecting Injustice“ (Das Altern der Unterdrückten: Eine Pandemie sich überschneidender Ungerechtigkeiten). Für ihren Beitrag zum weltweiten Einsatz für ältere Menschen wurde sie mit dem Rosalie-Wolf-Preis (2023) und dem Julia-Alvarez-Preis (2024) ausgezeichnet.
Die in Argentinien geborene Silvia Perel-Levin hat einen B.A. in Sozial- und Bildungstheater der Universität Tel Aviv und einen M.Sc. in interprofessioneller Praxis des Institute of Health Sciences at City, University of London. Sie lebt in Tel Aviv und Genf.



